Stellungnahme zu neuen Reppressionswellen in Belarus

Forch, 15. Juli 2021

Am 14. Juli 2021 fanden in ganz Belarus Massenverhaftungen bei verschiedenen Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten öffentlicher Organisationen, Durchsuchungen und Pogrome in ihren Büros und Privatwohnungen statt. Leiter und Vorstand des Menschenrechtszentrums Viasna, des Belarussischen Journalistenverbandes, der Belarussischen Volksfront, der Belarussischen Freien Gewerkschaft und vieler anderer Organisationen, die mit friedlichen Mitteln grundlegende bürgerliche Freiheiten verteidigen, wurden in politisch motivierten Strafverfahren verhaftet. Die Verhaftungen und Schikanen wurden heute, am 15. Juli, fortgesetzt.

Wir stellen mit Bedauern fest, dass die Behörden der Republik Belarus den Kurs zum Aufbau eines totalitären, gewalttätigen und repressiven Regimes, welches eine Bedrohung für die Stabilität und Sicherheit in Europa darstellt, fortgesetzt haben.

Wir fordern die Schweizer Behörden, die europäischen Länder und die Internationale Gemeinschaft auf, wirksam auf die Aktionen der belarussischen Behörden zu reagieren und darüber hinaus alle möglichen Massnahmen zu ergreifen, um denjenigen zu helfen, die in dem Land Repressionen ausgesetzt sind, und ihre Umsiedlung in Länder zu erleichtern, in denen sie nicht gefährdet sind. Es ist an der Zeit, echte Solidarität mit denen zu zeigen, die sich der Diktatur widersetzen

Verein RAZAM.CH

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